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Geheimnisse der Hausmedizin - Von Kopf bis Fuß - so helfen Säckchen, Kompressen und Wickel

Ratgeber Gesundheit


Bei vielen Beschwerden im täglichen Leben kann man sich prima selbst helfen. Und nicht immer muss man gleich zur Tablette greifen, um Schmerzen zu lindern - auch die Heilung auf die »sanfte Tour« bringt ausgezeichnete Erfolge. Manche Beschwerden gehen rasch vorbei, mit Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen. Hier ein Überblick über die hilfreichsten Anwendungen mit heilfördernden Säckchen, Wickeln und Kompressen.

Erkrankungen an Gelenken und Muskeln

Erkrankungen an Gelenken und Muskeln Alles, was unsere Beweglichkeit stört, Erkrankungen an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Knochen, ist nicht nur äußerst schmerzhaft. Derartige Beschwerden reduzieren durch die eingeschränkte Beweglichkeit auch die Lebensqualität drastisch. Gute Gründe, diese Teile des Körpers sorgfältig ein Leben lang zu pflegen. Dazu gehört in erster Linie moderater Ausgleichssport, denn Teile, die rasten, rosten bekanntlich. Zudem ist auch der Bewegungsapparat für eine ausgewogene Ernährung dankbar, die ihm die Nährstoffe zuführt, die er braucht. Diese liefern Sie ihm mit einer abwechslungsreichen Mischkost, die viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte enthalten soll. Genussmittel wie Alkohol und Nikotin sind übrigens der Gesundheit von Knochen und Muskulatur auch nicht förderlich -schon, weil sie tückische Vitamin- und Mineralstoffräuber sind.

  Am Bewegungsapparat können verschiedenste Krankheiten auftreten, die ganz unterschiedliche Ursachen haben. Um es gleich vorweg zu sagen: Die wenigsten eignen sich für eine ausschließliche Selbstbehandlung. Insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen sollte stets ein Arzt zu Rate gezogen werden. Mit Säckchen, Wickeln und Auflagen sind vor allem Schmerzen zu behandeln, die

• auf leichte Verletzungen zurückzuführen sind oder

• aufgrund von Überbeanspruchung oder Fehlbelastung des betreffenden Körperteils aufgetreten sind.

Der menschliche Körper hat ca. 700 Muskeln, die die Knochen, auf Befehl vom Gehirn, in die gewünschte Richtung bewegen.


Auf jeden Fall zum Arzt

Bei Beschwerden, die sich trotz Selbstbehandlung über einen längeren Zeitraum nicht bessern.
Wenn Schmerzen immer wieder an derselben Stelle auftreten.
Wenn sich Beschwerden immer wieder bei denselben Bewegungen einstellen.
Wenn leichtes Fieber auftritt.
Wenn die Glieder besonders am Morgen steif sind.
Wenn Ihre Beweglichkeit schon deutlich eingeschränkt ist;
Wenn Sie selbst für anhaltende Beschwerden keine Ursache erkennen können.

Rheuma hat viele Gesichter

Mediziner sprechen korrekterweise nicht von Rheuma, sondern von den »Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises«. Dazu werden über 100 verschiedene Krankheitsbilder gerechnet, unter anderem übrigens der Tennisarm, die Sehnenscheidenentzündung und die Arthrose.

Heilbar sind nicht alle Formen. Es gibt rheumatische Krankheiten, bei denen man lediglich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Schmerzen eindämmen kann. Die Ursachen der schwereren Verlaufsformen sind noch nicht ganz eindeutig geklärt. Sicher ist, dass es bei einigen eine erbliche Anlage gibt. Vorsicht also, wenn jemand in der Familie Rheuma hat! Bei anderen Formen wird eine Stoffwechselentgleisung unterstellt. Dafür spricht, dass manche Patienten auf eine Umstellung ihrer Ernährung ausgesprochen gut reagieren. Schließlich gibt es die chronische Polyarthritis, die heute als sogenannte Autoimmunkrankheit betrachtet wird. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper und zerstört gesundes Gelenkgewebe. Die verschiedensten rheumatischen Leiden werden grob in drei Gruppen unterteilt:

• Der entzündliche Rheumatismus.

Dazu gehört die chronische Polyarthritis, die schubweise die Hand-, Schulter-, Knie-, Fuß- und Hüftgelenke befällt. Die Entzündung zerstört schleichend den Gelenkknorpel, so dass die Gelenke immer unbeweglicher werden und schließlich verkrüppeln und versteifen. In ganz schweren Fällen sind die Betroffenen an den Rollstuhl gefesselt. Die Krankheit kann schon im Kindesalter auftreten und fängt leider ganz harmlos an. Die ersten Symptome lassen sich kaum zuordnen: leichte Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, gelegentlich erhöhte Temperatur. Frauen sind von entzündlichem Rheumatismus doppelt so häufig betroffen wie Männer.

• Der degenerative Rheumatismus.

Er tritt als einzige rheumatische Erkrankung meist erst im höheren Lebensalter auf. Die verbreitetste Form ist die Arthrose. Sie befällt hauptsächlich das Hüft- und Kniegelenk und verursacht große Schmerzen. Arthrose tritt frühestens um die Vierzig auf und befällt häufiger Männer. Als Ursache wird eine lebenslange starke Beanspruchung des betreffenden Gelenks angesehen. Deswegen heißt die Krankheit auch »Verschleißerkrankung«. Was da verschlissen ist, das ist die Knorpelschicht, die im gesunden Zustand das ganze Gelenk umhüllt und dafür sorgt, dass alle Bewegungen »wie geschmiert« ablaufen. Mit dem Alter - und vermutlich jahrelanger Belastung - wird diese Knorpelschicht langsam brüchig. Nach und nach splittern winzigste Teilchen ab und fallen in die Gelenkzwischenräume. Hier verursachen sie jetzt bei jeder Bewegung Reibung und Reizung. Das führt zu starken Schmerzen und auf Dauer zu Entzündungen und Schwellungen.  

Leider ist die Abnutzung des Knorpels nicht mehr rückgängig zu machen. Es gibt keinen medizinischen Kunstgriff, der ihn nachwachsen lassen würde. Was die Medizin kann, ist, Schmerzen und Entzündungen mit Medikamenten und physikalischen Therapien (Wärme, Kälte, Krankengymnastik, Wasseranwendungen) zu bekämpfen, um dem Patienten möglichst lange die Beweglichkeit zu erhalten. Erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit kann erwogen werden, das defekte Gelenk durch ein künstliches zu ersetzen.

• Der Weichteilrheumatismus.

Es heißt deswegen so, weil er hauptsächlich die Sehnen und deren Ansätze sowie Muskulatur und Nerven befällt. Eine typische Erkrankung dieser Art ist die »akute Schulter«, bei der jeder Versuch, den Arm zu bewegen, teuflisch schmerzt. In dem Fall ist entweder die Sehne eines Muskels entzündet oder ein Schleimbeutel, der zwischen Sehne und Knochen liegt, verkalkt.

In diese Gruppe gehört auch der berühmte Tennisellenbogen, den man bekanntlich auch am Bügelbrett oder am Computer bekommen kann. Und die Sehnenscheidenentzündung am Unterarm. Der beste Rat, den man bei beiden Krankheiten geben kann: Schonen Sie den Arm und stellen Sie, soweit es Ihnen möglich ist, die krankmachende Bewegung vorübergehend ein.

Rheumatismus bei Kindern ist eine besonders belastende Krankheit. Frühzeitige systematische Krankengymnastik kann zumindest Linderung verschaffen.

 
Elastizität unseres Bewegungsapparates.

Fast alle von uns führen ein Leben im Sitzen -mit den entsprechenden Folgen für die Elastizität unseres Bewegungsapparates.

Was der Körper übelnimmt

Zehn Stunden stocksteif am Computer gesessen, anschließend im Fernsehsessel zusammengesackt? Nach Monaten endlich mal wieder so richtig auf dem Fußballplatz ausgetobt? Wieder mal die Bierkiste in den zehnten Stock getragen?

Wundern Sie sich da wirklich, dass die Muskeln schmerzen und die Gelenke streiken?

Bei solchen Belastungen kommt es zu Verspannungen der Muskulatur, beim Sport kann noch eine Unterkühlung im Spiel sein, mitunter gesellt sich nervliche Überlastung hinzu. Alles zusammen tut richtig weh, ist aber mit natürlichen Maßnahmen schnell in den Griff zu kriegen und sollte binnen weniger Tage verschwinden. Wer untrainiert auf dem Sportplatz antritt oder auf zwei übereinander gestellten Küchenstühlen Fenster putzt, der riskiert einen Unfall und entsprechende Verletzungen. An Muskeln, Sehnen und Gelenken treten am häufigsten diese drei Probleme auf:

•  Verrenkungen: Sie werden in der Regel durch Stürze oder ähnliche Unfälle hervorgerufen und betreffen vorwiegend die Gelenkkapsel. Typisch ist eine auffallend schiefe Stellung des betroffenen Gelenks, häufig kommt ein Bluterguss hinzu. Oft muss das Gelenk erst einmal von einem Orthopäden wieder eingerenkt werden, bevor Sie die Schmerzen mit unseren Hausmitteln bekämpfen können.

•  Verstauchungen: Hier wurden die Gelenkbänder gewaltsam überdehnt. Bei starken Schmerzen sollte der Arzt untersuchen, ob etwa auch ein Knochen gebrochen ist.

•  Zerrungen, Prellungen: Betroffen sind meist Muskeln und Sehnen. In der Regel sieht es schlimmer aus als es ist. Tritt jedoch nach vier Tagen keine deutliche Besserung ein, gehen Sie besser zum Arzt!

Gönnen Sie Ihrem Körper was Gutes: Kleine Stretching-Übungen zwischendurch lockern auf und machen Sie für den Rest des Arbeitstages frischer.

So hilft die Natur

Generell sind bei allen Beschwerden an Muskeln, Sehnen und Gelenken diese Wickel, Säckchen und Umschläge zu empfehlen:

•  Kartoffelwickel (Anleitung wie Kompresse s. hier, aber als Wickel)

•  Kirschkernsäckchen , und zwar heiß (s. hier)

•  Fango- und Heilerdeumschläge (s. hier)

•  Heublumensäckchen (s. hier) (Kauf - keine Anleitung)

•  Essigwickel oder -umschlag (Anleitung s. hier)

Spaziergang im Wald

Ein Spaziergang im heimischen Wald bringt den Bewegungsapparat auf Schwung, sorgt für rosige Haut und gibt Gelegenheit zum Sammeln von Füllungen für Ihre heilenden Säckchen und Kissen.

Die Volksmedizin schwört darüber hinaus gerade bei rheumatischen Beschwerden an den Gelenken sowie beim Hexenschuss auf eins:

•  Kohlwickel: Dieses Gartengemüse enthält Wirkstoffe, die durchblutungsfördernd wirken, was generell den Heilungsprozess beschleunigt, den Abtransport von Schlackenstoffen aus dem kranken Gewebe ankurbelt und rasch Schmerzlinderung bringt. Verwendet wird dafür ausschließlich weißer Kohl. Trennen Sie die großen Blätter ab, und entfernen Sie die harten Rippen. Walzen Sie das Blatt mit einer Nudelrolle vorsichtig so lange, bis es geschmeidig ist. Danach wird es abgewaschen und noch feucht in mehreren Lagen übereinander auf die schmerzenden Körperteile gelegt. Befestigen Sie die Kohlblätter mit einem Verband oder Schal. Machen Sie den Kohlwickel am Abend, damit die Wirkstoffe über Nacht einziehen können.

•  Farnkrautsack: Gegen starke rheumatische Schmerzen an den Gelenken finden Sie im heimischen Wald ein ganz wunderbares Medikament: das Farnkraut. Schneiden Sie im Frühsommer nach einem kräftigen Regen frische Farnkrautblätter ab. Im Schatten trocknen lassen. Dann füllen Sie einen großen Sack (Kopfkissenbezug!) flach mit den getrockneten Blättern und schlafen darauf so lange, wie die Beschwerden anhalten. Passen Sie nur auf, dass die Füllung nicht zu hoch oder uneben wird - das könnte der Rücken übelnehmen.

Bei Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen ist Kälte in der Regel das Mittel der Wahl:

•  Gekühlte Kirschkernsäckchen (Anleitung s. hier)

•  Kalte Essigumschläge (allgem. Anleitung s. hier)

•  Kalte Heilerdeumschläge (Anleitung s. hier)

•  Arnikasalben-Verbände: Arnikasalbe ist in der Apotheke erhältlich. Tragen Sie die Salbe fingerdick auf die schmerzende Stelle auf. Wickeln Sie einen Verband so oft darüber, dass keine Salbe mehr durchdringt.

Was Sie sonst noch tun können

Bei der Arthrose kann Essig nicht nur in Form eines Wickels zur Linderung der Beschwerden beitragen: Trinken Sie jeden Morgen auf nüchternen Magen ein Glas abgekochtes, zimmerwarmes Mineralwasser mit zwei Esslöffeln Obstessig und einem Teelöffel Honig gemischt. Dieser Morgendrink hilft, Ihren Stoffwechsel auf Hochtouren zu bringen. Und dann werden auch die Schlackenstoffe aus dem verletzten Gewebe rascher abtransportiert. Das wiederum lindert Ihre Schmerzen spürbar.

Wie alle natürlichen Heilmittel, braucht auch der morgendliche Essigtrunk eine Weile, bis er seine Wirkung entfaltet.

Erkrankungen der Nerven und Psyche

Nerven und PsycheKörper, Geist und Seele im Einklang - wer wünscht sich das nicht? Nur - manchmal gerät die Balance durcheinander. Wir fühlen uns mies, das physische und psychische Wohlbefinden sinkt in den Keller, die Nerven machen nicht mehr mit. Wie recht sie haben, diese Nerven! Sie reagieren nämlich sehr feinfühlig auf Umstände und Situationen, die uns nicht guttun und die wir - soweit das möglich ist -ändern sollten.

Ein Ausgleich belastender Lebenssituationen ist oft gar nicht so einfach: Mal gehen wir die Dinge mit dem Kopf an, mal entscheiden wir aus dem »Bauch« heraus, und dann lassen wir wiederum unser Herz sprechen. All diese Gedanken und Empfindungen können einander durchaus heftig widersprechen, und dieser Missklang kann uns krank machen, wenn wir keinen Ausgleich für den inneren Stress finden. Die Naturmedizin bietet aber auch hier Möglichkeiten, Körper und Seele zu stärken sowie zu einer Harmonisierung beizutragen.

Schlafstörungen

Sie können sich auf vielfältige Weise äußern: als Schlaflosigkeit, Störungen beim Einschlafen oder Durchschlafen oder als zu frühes Aufwachen. Was viele, die sich ruhelos im Bett hin- und herwälzen, in diesem Zusammenhang nicht wissen: Man benötigt gar nicht so viel Schlaf, wie man vielleicht meint. Ein gesunder Erwachsener kommt mit sechs bis sieben Stunden Nachtschlaf bestens aus, im Alter reduziert sich der Schlafbedarf auf vier bis fünf Stunden. Wer tagsüber nicht das Gefühl eines starken Leistungsabfalls hat, braucht sich also keinerlei Sorgen über seinen Schlaf zu machen. Wer aber tatsächlich schlecht schläft, sollte auf jeden Fall statt suchterzeugender Schlaftabletten völlig nebenwirkungsfreie Mittel aus der Natur anwenden.

So hilft die Natur

Lavendelsäckchen: Getrocknete Lavendelblüten enthalten bis zu drei Prozent ätherisches Öl, das Oleum Lavandulae. Seine Hauptbestandteile sind Linalylacetat und Linalool sowie Cumarin. So ist Lavendel bekannt dafür, dass er mild beruhigt - schon Paracelsus empfahl die Pflanze aus der Familie der Lippenblütler als wohltuendes Schlafmittel. Füllen Sie also ein Stoffsäckchen mit Lavendelblüten und legen Sie es auf Ihr Kopfkissen - dort verströmt es seinen angenehmen Duft, der Ihnen sicher beim Ein- und Durchschlafen hilft. Etwa acht Monate lang hält der Duft der getrockneten Blüten, und wenn Sie das Säckchen dann kneten und drücken, noch etwas länger.

Hopfensäckchen: Wirkstoffe des Hopfens sind Fettsäuren, Cholin, Gerb- und Bitterstoffe sowie östrogenähnliche Phytohormone. Sie beruhigen auf sanfte Weise bei innerer Unruhe und Nervosität und lindern Schlafstörungen. Wer Hopfen selbst sammeln möchte, sollte die Blütenstände der weiblichen Pflanze pflücken und sie in möglichst frischem Zustand verwenden. Hopfen macht müde und schläfrig, das weiß man seit dem Mittelalter. Füllen Sie einen kleinen Kissenbezug mit Hopfen-Blütenständen. Sollten Sie keine frischen bekommen können, dann erfüllen auch getrocknete ihren Zweck. Die Blüten duften angenehm und wirken beruhigend.

Nervosität

Grundsätzlich gilt als »nervös«, wer leicht reizbar ist und andererseits rasch in Erschöpfungszustände verfällt. Oft ist es schwer, die Ursachen zu ergründen. In Frage kommt vieles: zuwenig Schlaf, schleichende Vergiftung durch Alkohol, Nikotin oder Kaffeemissbrauch (an manchen Arbeitsplätzen oder Wohnorten kommen auch Schwermetall-Vergiftungen in Betracht), eine beginnende depressive Verstimmung, Erkrankungen wie Infekte oder Verletzungen. Typische Beschwerden bei Nervosität sind Herzklopfen oder Beklemmungen, Unruhe, Kopfschmerz, Magendruck, Potenz- und Verdauungsstörungen sowie Zittern. Dauer-Nervosität gehört unbedingt in ärztliche sowie psychologische Behandlung, denn dahinter stecken ernsthafte körperliche und seelische Leiden. Wer nur hin und wieder »aus der Haut fahren« könnte, sollte Stress abbauen und zur Ruhe finden - mit Entspannungstechniken, einer sanften Umstellung seiner Lebensgewohnheiten sowie mit Hilfsmitteln aus dem Kräutergarten.

Baldrian vorsichtig dosieren

Es ist bekannt, dass Baldrian beruhigt und Nervosität abbaut. Apotheken bieten Baldrianextrakt zur Einnahme an. Doch Vorsicht: In seiner Wirksamkeit kann Baldrian es mit manchen Psychopharmaka aufnehmen! Sprechen Sie vor einer Selbstbehandlung unbedingt mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich bei der Dosierung beraten.

So hilft die Natur

•  Kirschkernsäckchen : Wärme entspannt und beruhigt - legen Sie das Kirschkernsäckchen in den Backofen und warten Sie, bis es richtig durchgewärmt ist. Ziehen Sie sich mit dem warmen Säckchen zurück - in Ihren Lieblingssessel, auf die Couch oder ins Bett. Bedecken Sie die Körperregion um den Bauchnabel herum mit dem warmen Kirschkernsäckchen, Sie können die Position des Säckchens auch einmal ändern und es zwischen Bauchnabel und Schambein legen. Wer autogenes Training beherrscht, weiß: Diese Körperpartie nennt man auch »Sonnengeflecht«. Lassen Sie das Kirschkernsäckchen einfach nur wirken, solange es Ihnen wohltut, atmen Sie dabei tief und entspannt und gehen Sie angenehmen Gedanken nach. Am besten ist, wenn Sie die Behandlung mit dem Kirschkernsäckchen täglich vornehmen, und zwar in den Abendstunden.

•  Salbeisäckchen: Wer ein übriges tun möchte, füllt eine kleine Kissenhülle oder zumindest ein Stoffsäckchen mit den Blättern und Blüten des Salbei; frisches oder getrocknetes Kraut erfüllt seine Aufgabe gleichermaßen. Legen Sie sich dieses Kissen ans Kopfende Ihres Bettes, lassen Sie es dort Tag und Nacht liegen. Atmen Sie den würzigen Duft, während Sie einschlafen und aufwachen. Ihm wird eine ausgesprochen beruhigende Wirkung nachgesagt.

Tipp: Kleine Meditationsübungen helfen dabei, Nervosität abzubauen. Stellen Sie sich, während Ihr Kirschkernsäckchen wirkt, einfach vor, unter einem duftenden, blühenden Kirschbaum zu liegen. Versuchen Sie's einfach mal!



       ► Fortsetzung


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