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Deshalb können Eingriffe in Landschaften Sha - stagnierendes Qi - entstehen lassen, beispielsweise wenn ein Fluss begradigt wird oder eine Straße weite Felder voneinander trennt. Aufrecht erhalten wird diese Energie durch das natürliche Zusammenspiel aller im Garten anzutreffenden Ökosysteme, also vom kleinsten Pantoffeltierchen im Teich bis zur großen und starken Kastanie, die uns im Sommer den ersehnten Schatten spendet und die einer Vielzahl von Lebewesen Nahrung und Behausung liefert. Durch bestimmte Pflanzen und Gegenstände, aber auch durch Anlegen eines Teiches oder eines geschwungenen Weges lässt sich die Erd-Energie im Garten noch verstärken.
Das oberste Ziel von Feng Shui besteht darin, in diesem Energiestrom für uns einen Platz zu finden, der unsere psychische und physische Gesundheit sowie unser Leben im Allgemeinen positiv beeinflusst. Ideal wäre es, wenn die Energie wie ein kleiner Fluss durch unsere Räume fließt, nichts sollte diesen Fluss blockieren, nichts sollte ihn aber auch allzu sehr beschleunigen. Energieströme in Haus und Wohnung
Die Wechselwirkung der fünf Elemente spielt auch bei der Gartengestaltung eine sehr wichtige Rolle. Sie ist entscheidend für Harmonie und einen ungehinderten Fluss von Qi. Durch Verstärken einzelner Elemente können Sie Bedrohungen des Qi von außen abwehren. Praktiziert wird dies, indem man Dinge, die mit den entsprechenden Elementen oder Energien verbunden sind, an geeigneten Stellen platziert. Um beispielsweise in einem im Norden gelegenen Raum die Qi-Energie zu verstärken, sollte man die Wasser-Energie beziehungsweise ihre Entstehung aus dem Metall unterstützen. Wasser wird etwa durch Wasser und Glas sowie durch unregelmäßige Formen und die Farbe Schwarz symbolisiert. Metall dagegen entspricht Messing, Silber, Bronze oder Edelstahl und wird durch runde oder ovale Gegenstände repräsentiert. Das heißt, Sie sollten vielleicht ein Aquarium aufstellen oder Gegenstände aus Glas, die auf schwarzem Untergrund stehen. Möglich ist auch, runde Gegenstände aus Messing oder Silber zu verwenden, zum Beispiel Bilderrahmen oder Briefbeschwerer aus Metall. Auf diese Weise erhöhen Sie die Qi-Energie im Norden. Genau umgekehrt müssen Sie vorgehen, wenn Sie die Qi-Energie in einem nördlich gelegenen Zimmer dämpfen möchten. Denn Wasser wird durch Holz erschöpft, die Holz-Energie muss also gefördert werden. Dies erreicht man mit rechteckigen, hohen Gegenständen aus Holz mit grüner Farbe, zum Beispiel hohen Pflanzen in grünen Töpfen. Möglich ist auch ein hoher Deckenfluter. Natürlich können Sie Holz, Feuer, Erde, Metall oder Wasser ebenso in Reinform, das heißt als das Element selbst, im Raum verwenden. Sollte dies nicht möglich sein, so beeinflussen solche Gegenstände die Energie am stärksten, die Form, Farbe und Material eines Elements in sich vereinen. Wasser: frisches Wasser, Aquarium, Zimmerspringbrunnen, Gegenstände aus Glas, schwarze Gegenstände, schwarze Stoffe, unregelmäßig geformte Gegenstände
Holz: Pflanzen, Gegenstände aus Holz, Papier, Gegenstände von hoher, schmaler Form und grüner Farbe Feuer: offener Kamin, rote und/oder spitze Gegenstände
Erde: braune, gedrungene, flache und breite Gegenstände aus Gips, Porzellan, Ton, Keramik oder Naturfasern
Metall: runde oder ovale metallene Gegenstände
Die acht TrigrammeDie acht Trigramme stellen eine Erweiterung der Yin-und-Yang-Theorie dar. Sie werden ebenfalls im Yijing, dem „Buch der Wandlungen" behandelt. Jedes Trigramm besteht aus drei Linien, die entweder unterbrochen oder durchgezogen sind. Dabei stehen die durchgezogenen Linien für die Kraft von Yang, die unterbrochenen Linien symbolisieren die Kraft von Yin. Die Trigramme entstehen durch die ständigen Wechselwirkungen zwischen Yin und Yang, aus denen wiederum eine Art Stammbaum erwächst. Aus den acht Trigrammen lassen sich 64 Trigramm-Paare, die sogenannten 64 Hexagramme des Yijing, bilden. Aus den Wechselwirkungen zwischen diesen 64 Hexagrammen bildet sich die Vielzahl aller Dinge des Kosmos, die sogenannten 10000 Dinge, die die Grundlage für die Lebensweisheiten im Yijing bilden. Die Linien der Trigramme stehen für alle grundlegenden Zustände im ganzen Universum. Ursprünglich wurden die acht Trigramme als eine Art Familie angesehen.
Die himmlischen Tiere
Die Blickrichtung des Menschen bestimmt die Ausrichtung der Landkarte. Vor ihm liegt eine wache Schlange. Sie wird von den vier anderen himmlischen Tieren umrankt. Die Schlange ist keiner Himmelsrichtung zugeordnet, sie liegt im Zentrum - gelbbraun und so von der Erde kaum zu unterscheiden, jederzeit zu einer blitzschnellen Reaktion bereit. Sie wird einerseits von den vier anderen Tieren geschützt, ist aber andererseits in der Lage, diese zu lenken. Wie eine Schaltzentrale koordiniert sie Handeln und Tun der anderen Tiere. Zu ihrer Rechten - im Osten - steht der Drache, der für Yang steht. Der Drache ist ein Fabelwesen und folglich in der realen Welt unsichtbar. Er steht für Stabilität, Zuverlässigkeit, Weisheit und Klugheit und besitzt sehr viel Kraft. Üblicherweise wird der Drache auf den Wolken liegend abgebildet. Seine Farbe ist Grün, seine Jahreszeit der Frühling, sein Element das Holz. Er bringt Glück. Auf der linken Seite der Schlange, also im Westen und gegenüber dem Drachen, findet man den Tiger. Er steht für Yin. Der Tiger verjagt als Schutztier Dämonen. Ein Bild von ihm schützt auch in der Wohnung und dient als ein kraftvoller Talisman. Er steht für körperliche Stärke und Kraft. Er ist mutig, verteidigt sich, wenn er angegriffen wird, greift aber auch selbst an. Mit dem Tiger istdieFarbe Weiß verbbunden, ersteht für Herbst und Metall. Das magische QuadratMan berücksichtigt im Feng Shui, dass es günstige und ungünstige Zeiten für bestimmte Vorhaben gibt. So sollte man beispielsweise das Umstellen von Möbeln oder gar einen Umzug nicht nur nach den günstigen Energieverhältnissen richten, sondern auch nach dem günstigsten Zeitpunkt. Um diesen zu ermitteln, verwendet Feng Shui das sogenannte magische Quadrat.
Das magische Quadrat bildet den Fluss der Qi-Energie im Zeitrhythmus eines Jahres, eines Monats, eines Tages und einer Stunde ab. Jede Zahl des magischen Quadrates repräsentiert im Feng Shui einen Typus der Qi-Energie. Der altchinesischen Sage nach entdeckte der Kaiser Fuxi (Fu-Hsi) - er lebte ungefähr 3000 v. Chr. - das magische Quadrat, als er eine Schildkröte, ein in China als heilig geltendes Tier, aus dem Fluss heraussteigen sah. Auf dem Panzer des Tie-res fiel ihm das Muster, das die Wassertropfen bildeten, auf. Fünf Tropfen befanden sich in der Mitte, die restlichen Tropfengruppen verteilten sich so um diese Mitte, dass die Summe in jeder Richtung 15 ergab. Nach kurzer, aber tiefer Meditation gelangte der Kaiser zu der Überzeugung, dass dieses Muster den Fluss der Energie im Universum widerspiegelt und die fünf Wandlungszustände (Erde, Feuer, Holz, Metall, Wasser) in Form von geraden und ungeraden Zahlen darstellt. Die acht RichtungenMit dem Prinzip der acht Richtungen werden die Ideen von Yin und Yang weitergeführt. Nach der Vorstellung der chinesischen Philosophie gibt es acht Richtungen, in welche die Qi-Energie fließen kann. Jede Richtung ist mit einem Trigramm, mit einem der fünf Elemente, einer Zahl aus dem magischen Quadrat, einer Farbe sowie einer Tagesund einer Jahreszeit verbunden. In der Kombination ergeben sie ein genaues Bild der dieser Richtung entsprechenden Qi-Energie. Die acht Richtungen treffen sich in einer neunten Form der Qi-Energie, der Energie der Mitte. Hierbei handelt es sich um die stärkste Kraft, das heißt in ihr verbergen sich die größten Chancen, aber auch die größten Risiken. Ihr ist nur ein Element, eine Zahl und eine Farbe zugeordnet. Im Gegensatz zu den anderen acht Richtungen ist sie weder mit einem Trigramm noch einem Symbol, einem Familienmitglied oder einer Tages- beziehungsweise Jahreszeit verknüpft. Für die Gestaltung des Hauses oder der Wohnung bedeutet dies, dass in der Mitte des Hauses und in der Mitte des Zimmers keine Möbel oder andere Gegenstände stehen sollten.
Von dieser Qi-Energie der Mitte gehen die acht Richtungen aus. Jede Richtung - auch die Mitte - ist mit mindestens einem der fünf Elemente verbunden. Jeweils zwei Richtungen teilen sich ein Element, verfügen jedoch über unterschiedliche Symbole für dieses Element. So stehen zum Beispiel im Westen und im Nordwesten die Symbole Himmel und See für das Element Metall. Norden und Süden besitzen ein Element jeweils für sich allein. Die Farben für jede Richtung sowie für die Mitte entsprechen den Feldern im magischen Quadrat. Auch jede Tageszeit wird von einer bestimmten Richtung repräsentiert, und zwar von der, in der die Sonne zu der entsprechenden Tageszeit steht. Außerdem wird jede Richtung einer Jahreszeit zugerechnet, zu der die jeweilige Qi-Energie am stärksten ausbildet ist. Das Raster der acht RichtungenAuf der gegenüberliegenden Seite finden Sie eine Vorlage für das Raster der acht Richtungen. Es stellt grafisch die wichtigsten Komponenten dar, welche die einzelnen Richtungen bestimmen, also ihre Farben, die Symbole Wasser, Berg, Donner, Wind, Feuer, Erde, See und Himmel, die Zugehörigkeit der Richtungen zu den Familienmitgliedern, die auch für die acht Trigramme stehen, die passenden Zahlen aus dem magischen Quadrat sowie die durch die jeweilige Richtung repräsentierte Tages- und Jahreszeit. Die Mitte des Rasters mit der Zahl 5 repräsentiert Tai Qi, die Lebensenergie, die keiner Richtung angehört, sondern im Zentrum des Lebens wie des Raumes steht. Kopieren oder zeichnen Sie das Raster auf Folie oder Transparentpapier, damit Sie es auf den Wohnungsgrundriss legen können und dieser durchscheint. Nun müssen Sie mithilfe eines Kompasses den magnetischen Nordpol auf Ihrem Grundriss finden und markieren. Achten Sie dabei darauf, dass einiges die Genauigkeit eines Kompasses negativ beeinflussen kann, beispielsweise elektrische und elektronische Geräte, Metall, Magnete, aber auch Wasser- oder Gasleitungen. Nun legen Sie die Mitte des Kompasses auf den vorher von Ihnen bestimmten Mittelpunkt der Wohnung. Dann drehen Sie den Kompass so lange, bis die Nadel nach Norden zeigt. Markieren Sie diesen Punkt auf Ihrem Grundriss und verbinden Sie ihn mit dem Mittelpunkt. Legen Sie nun das Raster der acht Richtungen, das Sie auf Transparentpapier oder Folie haben, auf den Grundriss und bringen Sie die beiden Mittelpunkte sowie den magnetischen Nordpol und die Richtung Norden auf Ihrem Raster zur Deckung. Damit haben Sie alle Richtungen in Ihrer Wohnung festgelegt. Um die Richtungen in einzelnen Räumen zu bestimmen, legen Sie deren Mittelpunkt fest, dann legen Sie das Raster der acht Richtungen nur für den entsprechenden Raum an. Zum Thema:
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